Praktikum 2017-04-17T18:24:05+02:00

Gemeindepraktikum
Ein Erlebnisbericht vom Dominique Detert (Praktikantin 2016/2017)

„Was sind eigentlich deine Aufgabe als Gemeindepraktikant?“ Diese Frage wurde mir innerhalb der vergangenen 3 Monate mehr als ein Duzend Mal gestellt. Auch die Aussage: „Du als Gemeindepraktikant hast doch bestimmt Zeit…“ habe ich sehr häufig korrigieren müssen.

Dir als interessiertem Leser gebe ich gerne Einblick in einige meiner Praktikumserlebnisse:

Das Praktikum wird auf jeden individuell abgestimmt, man arbeitet meistens effektiv und gabenorientiert, was allerdings nicht bedeutet, dass jeder nur das macht, was er sowieso schon kann. Einen konkret geregelten Tagesablauf gibt es nicht –das war so ziemlich das erste, was Alex Berg, der Jugendreferent der Gemeinde, mir in unserem Vorgespräch mitgeteilt hat.

Flexible Arbeitszeiten, manchmal bis mitten in die Nacht hinein, während andere schon längst Feierabend haben, ist keine Seltenheit –es ist nur wichtig zu wissen, damit man sich darauf einstellen kann. Neben den festen Terminen in der Woche (MuKiKreis, Löhkids, Jugend) gab es viele Arbeiten, die einfach so zwischendurch erledigt werden mussten.

In dieser Zeit habe ich viel über meine Persönlichkeit lernen dürfen, ich wurde herausgefordert, meine Komfortzone zu verlassen, und auch mal Dinge zu tun, von denen ich niemals gedacht habe, dass ich dazu in der Lage wäre. Die erste Andacht vor Menschen, die älter als 8 sind, Leitung eines Gottesdienstes oder Hauptverantwortung für 3 jüngere Praktikanten sind nur ein paar der Herausforderungen und Aufgaben, die mir unterstanden. Ich habe Flyer gestaltet, Räume mittels verschiedener Dekoration verändert, Zeit in Beziehungen investiert, aufgeräumt und geputzt, und viele gute Begegnungen gehabt!

Mein persönliches Fazit
Das Praktikum hat dazu beigetragen, dass ich jetzt viele Dinge aus einer ganz anderen Perspektive betrachte. Ich durfte lernen und (nicht nur, aber auch!) geistlich wachsen. Gott hat dieses Praktikum echt gebraucht, um mein Herz zu verändern –ich durfte viel über andere und mich selber lernen, und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu hatte! Ich empfehle es jedem, der Lust hat, sich mal ein bisschen von Gott herausfordern zu lassen –es lohnt sich!