LöhCamp 2026 - Tagebuch
Montag - Nachmittag / Abend
Nach dem Mittagessen bilden sich lange Schlangen vor dem Kiosk. Hier kann man sich eine bunte Tüte zum Nachtisch kaufen – schließlich sind auch diese „Vitamine“ wichtig. Im Camp herrscht ein fröhliches Gewusel. Die Kinder erkunden das Gelände, spielen miteinander und verschönern ihre Zelte, die mit jeder Stunde gemütlicher werden.
Am Nachmittag treffen wir ihn wieder: Den großen König Nebukadnezar. Mitten in Babylon, am Stadttor, hat sich das Volk Israel versammelt.
Laut und mächtig ertönt seine Stimme über den Dorfplatz. Er erzählt den Kindern von seinem starken Volk. Die Babylonier halten fest zusammen – und genau das macht sie unschlagbar. Das beeindruckt die jungen Israeliten. Nebukadnezar fordert die Stämme auf, bei den Spielen am Nachmittag alles zu geben und vor allem als Team zusammenzuarbeiten. Denn nur gemeinsam kann man Großes erreichen. Außerdem verkündet Nabu, dass der Briefkasten im Dorf ab sofort genutzt werden kann.
Um 16 Uhr geht es dann endlich los. Die Mannschaften treten in vielen abwechslungsreichen Disziplinen gegeneinander an, bei denen vor allem der Teamgeist gefragt ist: Tauziehen, Kettenfangen, Stiefelwerfen und vieles mehr. Ein großes Dankeschön geht heute an das Sportteam für das tolle Programm an diesem Nachmittag. Und bis auf ein paar wenige Regentropfen blieb es in Babylon heute auch trocken.




Zum Abendessen kochen die Teams in ihren eigenen Gruppen. Dabei werden die Kinder kreativ: In einer Gruppe gibt es gebratene Salami, in einer anderen Kartoffeln mit Käse oder Toast mit Frischkäse. Das sieht lecker aus!
Als dann Musik aus dem großen Zelt ertönt, wissen die Kinder schon Bescheid, das Abendprogramm geht los. Nachdem Countdown begrüßen Ahu und Essi die Kinder auf der Bühne. Aber da fehlt doch einer, Nabu – wo steckt der eigentlich? Völlig gestresst und außer Puste kommt er schließlich hinterher. Sein Job als Minister für „dies und das“ scheint ihn etwas zu überfordern. Glücklicherweise hat Ahu eine gute Idee: Eine Drehscheibe mit neuen Jobbeschreibungen soll helfen. Da gibt es zum Beispiel den Dixiklo-Minister oder den Kulinarik-Minister. Letzteres klingt für Nabu ziemlich spannend. Mal sehen, was ihn dort erwartet.
Nun singen wir erst einmal „Fürchte dich nicht“, das neue LöhCamp-Lied. Dabei singen wir von Jesus, der uns liebt und immer bei uns ist. Die Kinder singen sich gegenseitig zu: „Sei mutig!“ und „Sei stark!“ Was für ein starkes Lied – und was für eine starke Botschaft.
Nach dem Gesang wird es LAUT. Die Teams präsentieren voller Begeisterung ihre eingeübten Schlachtrufe und werden dafür mit großem Applaus belohnt. Und spannend bleibt es, denn welches Team wird an diesem Abend besonders laut jubeln dürfen? Wer hat den Tagespokal gewonnen? Nabu, der heute ja schon alle Hände voll zu tun hatte, hat nach langer Kalkulation entschieden: Der Tagespokal geht an den roten Stamm Dan! „Das habt ihr toll gemacht!“, rufen die anderen Teams ihnen zu. Das ist großartig.
Es folgt der Film des Tages. Wow, was wir heute bereits alles gemeinsam erlebt haben!
Danach beginnt unsere Bibelgeschichte. Einige Schauspieler betreten die Bühne und erzählen begeistert, wie unglaublich lecker das Essen in Babylon ist. Richtig nice! Bis einer sie unterbricht: Daniel. Er erinnert seine Freunde daran, dass die Babylonier nicht an den Gott Israels glauben und dass sie deshalb das Essen des Königs nicht essen möchten. Stattdessen schlägt er seinen Freunden vor, sich nur noch von Gemüse und Wasser zu ernähren. Der Hofbeamte des Königs ist zunächst überhaupt nicht begeistert. Er macht sich Sorgen, dass die Israeliten mit diesem vegetarischen Speiseplan schwächer aussehen könnten und er dafür Ärger mit dem König bekommt. Schließlich einigen sie sich darauf, es einige Tage lang auszuprobieren. Zu seiner großen Überraschung werden Daniel und seine Freunde mit der Zeit sogar stärker und kräftiger.
Daniel hatte sich in seinem Herzen vorgenommen, Gott zu vertrauen. Er kannte Gott und wusste, dass es sich lohnt, Ihm zu vertrauen. Wir werden in dieser Woche noch mehr von Daniel und seinen Freunden hören. Und natürlich auch mehr über den Gott erfahren, dem Daniel vertraut hat – und der alle Menschen liebt.
Begleitet von einem ruhigen Abendlied verlassen die Kinder in Gruppen das Zelt. Zur Snacktime am Abend gibt es sogar noch etwas Abendsonne. Mitarbeiter und Kinder freuen sich auch schon ein auf ihre Zelte und die Schlafsäcke. Das war ein langer, schöner Tag.


























