LöhCamp 2026 - Tagebuch
Dienstag - Morgen
Heute Morgen werden wir von der Sonne geweckt – was für eine schöne Überraschung!
An die kühlen Nächte haben wir uns inzwischen schon ein bisschen gewöhnt. Es hilft enorm, wenn nur noch die Nasenspitze aus dem Schlafsack herausschaut. Langsam kriechen auch die Kinder aus ihren Zelten. Heute ist ein schöner Tag. Wir kennen uns inzwischen schon etwas besser, die Abläufe werden vertrauter und alle freuen sich auf einen spannenden neuen Tag in Babylon.
Nachdem Frühstück ertönt die Trompete vom Stadttor in Babylon. Ahu kann ja sogar Trompete spielen, das wussten wir noch gar nicht. Für die Kinder ist dies das Zeichen sich zu sammeln in ihren Stämmen und gemeinsam zum Plenum ins große Zelt zu gehen.

Mit einer Diashow vom vergangenen Tag starten wir gemeinsam ins Programm. Da wird gejubelt, gelacht und gestaunt, was wir schon alles erlebt haben! Das neue LöhCamp-Lied kennen inzwischen schon alle richtig gut: „Sei mutig“ und „Sei stark“. Die Kinder singen begeistert mit.
Shoshána fragt die Kinder, ob sie sich eigentlich noch gemerkt haben, wie sie heißt. Sie hat nämlich gar keine Post bekommen – und das kann ja wohl nicht sein! Über Post würde sich heute aber noch jemand ganz besonders freuen: Livia aus Team Lila hat Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Auch Nisha ist heute ganz aufgeregt. An ihrem Marktstand fehlt plötzlich eine Zitrone. Wo kann sie bloß sein? Nabu hat sie nicht geklaut, Silas weiß auch nicht, wo sie ist, und Jonathan ebenfalls nicht. Wie gut, dass wir einen Gott haben, der alles weiß und zu dem wir mit unseren Sorgen kommen können – egal, ob es um eine verschwundene Zitrone geht oder um etwas viel Größeres. An ihn dürfen wir uns jederzeit wenden.
Passend dazu singen wir das Lied „Du meinst es gut mit mir“. Was für eine ermutigende Botschaft: Der große Gott, der alles kann und alles weiß, kümmert sich um uns.




Auch unser Lernvers für dieses Jahr passt wunderbar dazu: „Hab keine Angst, denn Gott liebt dich. Friede sei mit dir. Sei jetzt stark und mutig.“ (Daniel 10,19). Einige Stämme können den Vers schon richtig gut auswendig. Und als schließlich alle zehn Stämme ihn gemeinsam aufsagen, klingt das richtig laut im große Zelt.
Einem jedoch, scheint das gar nicht zu gefallen. Nebukadnezar stürmt empört auf den Marktplatz. Seine Stimme hallt laut durch das Zelt. Er findet, dass die Israeliten mit ihrem Gott ganz schön übertreiben. Schließlich ist er der Herrscher in Babylon – und das möchte er unmissverständlich klar machen. Nisha ist davon sichtlich eingeschüchtert. Gerade haben wir noch den Lernvers gesprochen, und trotzdem fühlt sie sich jetzt ängstlich.
Gemeinsam singen wir daraufhin das Lied „Ich glaube, dass Du da bist“. Außerdem hat Matti noch einen Tipp für die Kinder: Auf dem LöhCamp gibt es ein Gebetszelt. Wer möchte, kann dort hingehen und für sich oder gemeinsam mit jemand anderem beten.


Nach der Spurensuche läutet die Glocke. Bis zum Mittagessen bleibt Zeit zur freien Verfügung. Es wird Fußball gespielt, an den Quartieren weitergebaut, ein bisschen gechillt und die herrliche Sonne genossen. Ein Vormittag zum Genießen.
Zum Mittagessen gibt es heute Kartoffeln, Salat und Tomaten. Bei den Israeliten wäre das jetzt alles gewesen. Auf dem LöhCamp bekommen wir aber noch superleckere Frikadellen dazu, die schon vor dem Camp von fleißigen Frauen aus der Gemeinde mit viel Liebe gebraten und eingefroren wurden. Herzlichen Dank für diese wertvolle Unterstützung – das wissen wir sehr zu schätzen!







































