LöhCamp 2026 - Tagebuch

Donnerstag - Nachmittag / Abend

Heute gibt es zum Mittagessen Nudeln mit einer leckeren Sahnesauce. Während wir das herrliche Essen genießen, passiert es plötzlich …

König Nebukadnezar und seine Wachen platzen ohne Vorwarnung herein. Wütend und entschlossen verkündet der König, dass seine Wachen aus jedem Stamm einen Mitarbeiter gefangen nehmen werden. So schnell kann man gar nicht reagieren, da werden sie auch schon abgeführt.

Einige besonders mutige Kinder versuchen noch hinterherzurennen, doch die Wachen lassen niemanden vorbei. Die Mitarbeiter wurden verschleppt.

Etwas ratlos gehen die Kinder anschließend in ihre Mittagspause. Ob in der Schlange vor dem Kiosk, auf dem Marktplatz, beim Spülen oder sogar im „CCC“ – dem chilligen Comiccontainer – überall gibt es nur ein Gesprächsthema: Wie können wir die Mitarbeiter retten?

Auch beim Geländespiel am Nachmittag geht es heute natürlich nur um eine Sache: Die Befreiung der Entführten.

Kaum ertönt das Startsignal, schwärmen die Stämme aus. Doch bevor überhaupt an eine Rettungsaktion zu denken ist, muss erst einmal Geld beschafft werden. Mit vollem Einsatz sammeln die Israeliten so viele Münzen wie möglich. Jeder einzelne wird gebraucht, denn nur mit genügend Geld können sie ihre Ausrüstung für die Mission erwerben.

Zwischendurch wird fleißig gehandelt: Für zwei Münzen gibt es eine Wasserbombe, für fünf Münzen sogar ein Katapult. Gut ausgerüstet ziehen die Teams weiter, denn die babylonischen Entführer geben ihre Gefangenen natürlich nicht kampflos frei. Mit Poolnudeln versuchen sie, die Angriffe der Israeliten abzuwehren, sodass sie gar nicht erst an die Münzen kommen. Nach einer babylonischen hydration break sind alle bereit für die entscheidende zweite Phase.

Die entführten Mitarbeiter werden endlich entdeckt. Doch die Babylonier stellen eine Bedingung: Für 40 Münzen können die Gefangenen freigekauft werden. Also heißt es noch einmal alles geben, Münzen sammeln und gemeinsam als Stamm zusammenhalten.

Kaum sind die Entführten befreit, beginnt der große Showdown. Mit Wasserbomben und Katapulten nehmen die Israeliten die Babylonier ins Visier. Das macht richtig Spaß. Und wo viele sowieso schon nass sind, entscheiden sich einige Kinder auch direkt mal duschen zu gehen, heute haben sie geschwitzt. Die Sonne scheint in Babylon.

In der Markthalle herrscht richtig gute Stimmung. Die Kinder haben gewonnen, das Wasser war erfrischend und Nabus Story als Dixiklo-Minister ist unglaublich lustig. Er bittet heute selbst eindringlich darum, dass er diesen Job keinen zweiten Tag machen muss. Es bleibt nur noch das Bauministerium übrig, da sind wir ja mal gespannt was die Springer morgen berichten werden.

 

Gewinner des Geländespiels ist heute das gelbe Team, der Stamm Benjamin. Sie haben richtig gekämpft und alle freuen sich für sie. „Das habt ihr toll gemacht!“ rufen die anderen Gruppen.

 

Beim Tagespokal hat der Stamm Simeon wieder abgeräumt – den Schlachtruf kennen wir alle mittlerweile sehr gut! Die sind aber auch ehrgeizig. Um das abzukürzen, beim Fußballturnier der Großen haben sie auch gewonnen. 😊 Das dunkelgrüne Team, Gad, hat das Fußballturnier der jüngeren Kinder gewonnen.

Nebukadnezar stellt den Freunden von Daniel heute Abend ein Ultimatum. Entweder sie verbeugen sich vor dem Standbild oder er lässt sie in den Feuerofen werfen. Er will das wirklich durchziehen.

Schadrach, Meschach und Abed-Nego beugen sich nicht und es kommt wie es kommen muss - sie werden in den Ofen geworfen. Aber was passiert dann? Sie verbrennen gar nicht. Und plötzlich sind sie nicht mehr zu dritt, da ist noch eine vierte Person in dem Feuer. Der König ist sehr erstaunt und ruft die Freunde aus dem Feuer heraus. Das krasse dabei ist: Sie riechen noch nicht mal nach Feuer, das ist wirklich nicht normal, das wissen die Kinder ganz sicher. Denn auf dem Löhcamp haben sie schon die ganze Woche in der Nähe von Feuerschalen verbracht und wirklich jeder roch diese Woche schon nach Rauch.

 

Nebukadnezar ruft aus: „Der Gott von Israel ist der einzige Gott“

Matti hat heute Abend beim LöhCamp Lied die Zeile „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich so lieb“ gesungen, darauf kommt er zurück in seiner Predigt. Wie viel ist denn „so lieb“? Die Kinder können das gar nicht so einfach in Worte fassen, wie erklärt man die Liebe von Gott?

 

Wieso konnte das Feuer den Freunden nichts anhaben? Matti erklärt das so gut, dafür nutzt er sogar ein Experiment. Am besten fragt ihr nach dem Camp die Kinder danach, die wollen es sicher gerne selber erzählen.

 

Schon wieder leuchtet die Abendsonne, wenn wir das große Zelt verlassen. Unser Herz ist voll von der Liebe Gottes, der die Freunde aus dem Feuerofen gerettet hat und auch heute noch rettet.

 

Schlaft gut!

19. Juli 2019
Die Kamele für das große Kamelrennen stehen inzwischen bereit. Das Sportteam hat auf dem gesamten Campgelände einen tollen Parcours aufgebaut – und schon beim Zuschauen wird klar: Das wird heute spannend.
19. Juli 2019
Guten Morgen! Wir haben es geschafft: Alle sind wach geworden, haben gefrühstückt und sich die Zähne geputzt. 😊 Mittlerweile ist das tatsächlich eine erwähnenswerte Leistung. Der Abend war richtig schön, die Nacht kurz – und nun sind wir bereit für unseren letzten Tag in Babylon. „Aus Schwarz wird Weiß, aus Dunkelheit wird Licht. Und all das nur, weil Jesus Wunder tut!“ Mit diesem Klassiker weckt uns das Musikteam in den Tag. Anschließend begrüßt Shoshána die Kinder. Der Briefkasten wird nach wie vor dreimal täglich geleert und immer wieder gehen neue Hinweise zum geheimnisvollen Zitronendieb ein.
18. Juli 2019
Ein neuer Morgen, ein neuer Tag. Verschlafen kriechen die Stämme Israels aus ihren Zelten. Beim Frühstück geht es heute etwas ruhiger zu. Manch einer träumt noch ein bisschen vor sich hin, während er sich die Zimties schmecken lässt.
17. Juli 2019
Nach dem Mittagessen haben die Löwen aus Juda, Team Lila, Spüldienst. Sie legen ein ordentliches Tempo vor – von der Mittwochsmüdigkeit ist hier nichts zu merken. Die Kinder genießen die freie Zeit nach dem Mittagessen. Gad und Dan haben sich heute schon mal für die Abend-Snacktime verabredet. Es entstehen neue Freundschaften, auch über die Stammesgrenzen hinaus. Das ist richtig schön zu beobachten. Manche Kinder besuchen in der Mittagspause die Kreativoase oder bauen an ihren Projekten weiter. Und ja, einige sind inzwischen doch ein bisschen müde und chillen heute etwas länger in ihren Hängematten.
17. Juli 2019
Heute Morgen wurden einige von uns, von einem surrenden Geräusch geweckt. Manche vermuteten eine Libelle oder eine Wespe im Zelt. Es war jedoch ein fleißiger Mitarbeiter des Medienteams der in Zusammenarbeit mit seiner Drohne den Sonnenaufgang gefilmt und fotografiert hat. Morgens ist immer eine ganz besondere Stimmung im Camp, die perfekte Motivation, um aus dem warmen Schlafsack zu klettern. Manche nutzen auch die eiskalte LöhCamp Dusche um richtig wach zu werden, Respekt.
16. Juli 2019
Das Mittagessen war richtig lecker. Danke noch mal, liebes Küchenteam, für euren super Job. Wir bekamen heute einige Insiderinformationen aus der Küche. Zum Beispiel wurden fünfzig Salate in unter fünfzehn Minuten geschnitten. Krass. Nabus Einsatz als Kulinarik Minister war allerdings weniger hilfreich. Die Küchenchefin bittet eindringlich darum, dass Nabu versetzt wird. Wie kriegen wir das nur an Nabu vermittelt… ?
16. Juli 2019
Heute Morgen werden wir von der Sonne geweckt – was für eine schöne Überraschung! An die kühlen Nächte haben wir uns inzwischen schon ein bisschen gewöhnt. Es hilft enorm, wenn nur noch die Nasenspitze aus dem Schlafsack herausschaut. Langsam kriechen auch die Kinder aus ihren Zelten. Heute ist ein schöner Tag. Wir kennen uns inzwischen schon etwas besser, die Abläufe werden vertrauter und alle freuen sich auf einen spannenden neuen Tag in Babylon. Nachdem Frühstück ertönt die Trompete vom Stadttor in Babylon. Ahu kann ja sogar Trompete spielen, das wussten wir noch gar nicht. Für die Kinder ist dies das Zeichen sich zu sammeln in ihren Stämmen und gemeinsam zum Plenum ins große Zelt zu gehen. 
15. Juli 2019
Nach dem Mittagessen bilden sich lange Schlangen vor dem Kiosk. Hier kann man sich eine bunte Tüte zum Nachtisch kaufen – schließlich sind auch diese „Vitamine“ wichtig. Im Camp herrscht ein fröhliches Gewusel. Die Kinder erkunden das Gelände, spielen miteinander und verschönern ihre Zelte, die mit jeder Stunde gemütlicher werden.
15. Juli 2019
Montag - Vormittag
14. Juli 2019
Sonntag - Einstieg
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