LöhCamp 2026 - Tagebuch
Mittwoch - Nachmittag / Abend
Nach dem Mittagessen haben die Löwen aus Juda, Team Lila, Spüldienst. Sie legen ein ordentliches Tempo vor – von der Mittwochsmüdigkeit ist hier nichts zu merken.
Die Kinder genießen die freie Zeit nach dem Mittagessen. Gad und Dan haben sich heute schon mal für die Abend-Snacktime verabredet. Es entstehen neue Freundschaften, auch über die Stammesgrenzen hinaus. Das ist richtig schön zu beobachten. Manche Kinder besuchen in der Mittagspause die Kreativoase oder bauen an ihren Projekten weiter. Und ja, einige sind inzwischen doch ein bisschen müde und chillen heute etwas länger in ihren Hängematten.
Auch die Soccer Arena ist in der freien Zeit wieder ein beliebter Treffpunkt. Heute treten Curaçao und Frankreich gegeneinander an. Einer der Springer übernimmt dabei gleich zwei Aufgaben: Schiedsrichter und Kommentator. Springer können so was eben. 😊






Am Nachmittag tauschen wir das Programm vom Vortag. Die fünf jüngeren Gruppen basteln, während die älteren Kinder bei den Sportspielen noch einmal alles geben.
Wie ihr zu Hause sicher bemerkt, sind wir inzwischen so richtig in unserem LöhCamp-Tagesrhythmus angekommen.


Nach dem Abendessen in den Gruppen geht es im großen Zelt weiter. Begrüßt werden wir von Nabu, dem Minister für Kultur, Verstehen, Wissen und so weiter … Seine neue Jobbeschreibung hat er bereits in seinen Lebenslauf eingetragen. Er hat sich sogar Bilder in Büchern angeschaut, um tief in die babylonische Kultur einzutauchen. Im Video erzählt Nabu uns wieder jede Menge Quatsch, am Ende stellt sich natürlich heraus, dass er eigentlich gar keine Ahnung hat und nicht mal lesen kann. Ahu findet, dass Nabu doch noch einmal etwas anderes ausprobieren sollte – schließlich ist er vielseitig begabt. Das Rad entscheidet: Morgen wird der große Dixiklo-Minister-Tag. Die Kinder sind begeistert und jubeln extra laut.
Begeistert geht es auch weiter. Ihr solltet die Kinder einmal singen hören – das geht richtig ab!
Game time - Heute spielen wir den bekannten Klassiker „Ja, nein, nicht, eeeeeeeh“. Zehn Mitarbeiter sitzen auf einer Bank und dürfen die Wörter „Ja“, „Nein“, „Nicht“ und „eeeeeeeeh“ auf keinen Fall sagen. Wem eines der verbotenen Wörter doch herausrutscht, der bekommt einen Teller Sahne ins Gesicht. Nabu sollte wirklich Minister für die Game Time werden – in diesem Ministerium läuft er zu Höchstform auf.
Das Sportteam ehrt heute mit viel Trommelwirbel die Sieger der Sportspiele. Asser, Team Hellblau, hat gestern gewonnen. Heute sichert sich Simeon, Team Schwarz, den Sieg. Der Tagespokal geht heute an Ruben, das weiße Team.



„Sei mutig und sei stark“ singen wir als Einstieg in die Geschichte des Abends.
Und heute geht es wirklich zur Sache. Die Babylonier haben ein großes Standbild aufgestellt. Ein riesiger Soldat aus Babylon befiehlt den Freunden Daniels, sich vor dem goldenen Standbild niederzuknien. Man merkt ihnen ihre Angst an. Der Soldat brüllt noch lauter und fordert sie erneut auf, sich niederzubeugen. Die Freunde flüstern miteinander: „Sollen wir uns wirklich beugen? Oder sollen wir standhaft bleiben?“ Die Drohung ist sehr einschüchternd. Trotzdem bleiben sie stehen und beugen sich nicht.
Daniel ist in der heutigen Geschichte nicht dabei. Seine Freunde erleben diese spannende Situation ganz ohne ihn.
Mareike fragt die Kinder, ob es ihnen vielleicht manchmal ähnlich geht wie den Freunden Daniels. Daniel hatte schon so viel mit Gott erlebt. Gott hatte ihm den Traum des Königs offenbart. Vielen geht es vielleicht eher wie seinen Freunden. Sie glauben an Gott, erleben aber im Alltag nicht ständig so außergewöhnliche Geschichten wie die Menschen in der Bibel. Und dann fühlen sie sich vielleicht gar nicht so stark und mutig, wenn es spannend wird.

Die Lagerfeuerzeit wird wieder richtig schön. Es gibt die legendären Schokobananen. Es soll Menschen geben, die Bananen im Alltag strikt verweigern und sie im LöhCamp plötzlich lieben. So ist das eben im LöhCamp – hier ist manches ein bisschen anders.
Die Kleinen gehen heute etwas früher schlafen als die Großen. Doch eins ist dieses Jahr wirklich praktisch, die kalte Nachtluft lockt abends alle Gruppen und Mitarbeiter in die Zelte.
Wir wünschen euch zu Hause auch eine gute Nacht.


























