LöhCamp 2026 - Tagebuch

Dienstag - Nachtmittag / Abend

Das Mittagessen war richtig lecker. Danke noch mal, liebes Küchenteam, für euren super Job. Wir bekamen heute einige Insiderinformationen aus der Küche. Zum Beispiel wurden fünfzig Salate in unter fünfzehn Minuten geschnitten. Krass. Nabus Einsatz als Kulinarik Minister war allerdings weniger hilfreich. Die Küchenchefin bittet eindringlich darum, dass Nabu versetzt wird. Wie kriegen wir das nur an Nabu vermittelt…?

In der Mittagspause wird weiter fleißig an den Projekten gebaut. Team Ruben hat mittlerweile eine Sauna und eine Hollywoodschaukel, Team Gad baut einen großen Turm, Isaschar hat einen ganz besonderen Mülleimer – schaut mal im letzten Post, ob ihr den findet. Dann gibt es noch einen Basketball-Mülleimer, einen Stierbriefkasten und vieles mehr. Samstag dürft ihr Eltern staunen kommen.


Um 16 Uhr teilen wir die Stämme in zwei Gruppen. Die fünf älteren Teams – Ruben, Simeon, Juda, Dan und Naftali – zeigen in den Workshops noch einmal, wie kreativ sie sind. Dort kann man Gipsbilder machen, ein Labyrinth bauen, einige Kinder sägen und andere filzen. Die Stimmung im Zelt ist gut und die Schreiberin, die selbst beruflich Kunst unterrichtet, ist begeistert, wie super das schon wieder organisiert ist.


Die fünf jüngeren Teams – Gad, Asser, Isaschar, Sebulon und Benjamin – haben auf der großen Wiese und auf dem Dorfplatz viel Spaß. Dort gibt es verschiedene Spiele wie Wassertragen, Kapla-Türme bauen, „Riesenkatapultwasserwerfer“ und vieles mehr. Eine freundliche Mitarbeiterin aus der Wunderbar nutzt den Gartenschlauch, um zwischendurch für freiwillige und unfreiwillige Abkühlung zu sorgen. Heute ist das Wetter aber auch wirklich besonders gut.

Nach dem Abendessen beginnt das Programm im großen Zelt.

Essi sorgt mit lustigen Interviews des Tages für gute Laune. Danke an das Medienteam für die coolen Videos am Abend im Plenum. Ahu und Essi haben heute Abend auch noch die Aufgabe, Nabu zu vermitteln, dass das Küchenteam morgen gerne auf seine Mithilfe verzichtet und er als Kulinarik-Minister abgesetzt wurde. Nabu selbst findet allerdings, dass es eigentlich super gelaufen ist. Aber genau dafür gibt es ja die Drehscheibe mit den verschiedenen Jobbeschreibungen. Die Kinder würden ihm sehr gerne den Job als Dixiklo-Minister geben. Die Drehscheibe entscheidet aber: Morgen wird es das Kulturministerium. Glück gehabt, Nabu.


Der Tagespokal für heute geht an Gad. Die feiern das richtig ab. Silas, einer der Mitarbeiter des dunkelgrünen Teams, war vorher schon heiser. Vermutlich braucht er heute Abend mal ein Lutschbonbon aus dem Sanizelt, wenn er morgen noch reden will.


Game time - heute ist die obligatorische Challenge für die Zeltgruppenleiter dran. Das geht so: Wenn Ahu, alias Michi, einem der zehn Mitarbeiter seinen Ministerhut auf den Kopf setzt, muss dieser anfangen, ein Lied zu singen. Kein Lied darf zweimal vorkommen, Schlachtrufe sind ebenfalls verboten. Es ist sehr lustig. Nun wissen wir auch, dass viele Mitarbeiter schon heiser sind – voller Einsatz auf allen Fronten.



Gewonnen hat übrigens Silas. Team Gad hat heute wirklich einen Siegeslauf.

Ein paar Lieblingssongs gibt es natürlich auch noch, das neue LöhCamp-Lied „Fürchte dich nicht!“ singen alle Kinder laut mit. 


Der König, Nebukadnezar, ist heute Abend ebenfalls wieder mit dabei. Er hat schlecht geträumt und möchte gerne, dass die Weisen ihm diesen Traum deuten – und nicht nur das. Er möchte auch, dass sie ihm überhaupt erzählen, was er geträumt hat. Das können sie natürlich nicht und darüber wird der König wütend. Er will alle Weisen in Babel umbringen lassen. Auch Daniel und seine Freunde sind in Gefahr. Daniel tut in dieser Situation genau das, was er immer macht: Er betet zu Gott um Weisheit und Erkenntnis. Danach traut er sich, zum König zu gehen. Er beschreibt dem König seinen Traum und die Bedeutung, weil Gott ihm diese offenbart hat. Der König ist fassungslos. Daniel sagt dem König, dass er nicht selbst darauf gekommen ist, sondern dass es einen Gott im Himmel gibt, der alles weiß und ihm das mitgeteilt hat. Das imponiert dem König sehr. Er fällt auf die Knie und möchte den Gott Israels anbeten.


In Michis Predigt heute Abend geht es darum, dass Daniel wusste, dass Gott nichts unmöglich war und ist. Er hat darauf vertraut, dass kein großes Problem für Gott ein großes Problem ist. Er wusste auch, dass er zu Gott kommen konnte, wenn er Angst hatte. Und das können wir auch. Denn der Gott von Daniel ist heute noch derselbe.

„Es gibt einen Gott, so gut! Du kannst ihm vertrauen, nur Mut. Er ist ein Vater für alle, niemals lässt er uns allein.“ Dieses Lied passt so gut und wir singen es gemeinsam.

Mit unserem Abendlied verabschieden wir die Stämme Israels in ihre Gruppen.

Heute Abend gibt es bei der Snacktime Stockbrot über dem Lagerfeuer. Danach kriechen die Kinder mit rauchigen Haaren, dreckigen LöhCamp-Socken und einem dankbaren Herzen in ihre Schlafsäcke. Was für ein schöner Tag.

19. Juli 2019
Die Kamele für das große Kamelrennen stehen inzwischen bereit. Das Sportteam hat auf dem gesamten Campgelände einen tollen Parcours aufgebaut – und schon beim Zuschauen wird klar: Das wird heute spannend.
19. Juli 2019
Guten Morgen! Wir haben es geschafft: Alle sind wach geworden, haben gefrühstückt und sich die Zähne geputzt. 😊 Mittlerweile ist das tatsächlich eine erwähnenswerte Leistung. Der Abend war richtig schön, die Nacht kurz – und nun sind wir bereit für unseren letzten Tag in Babylon. „Aus Schwarz wird Weiß, aus Dunkelheit wird Licht. Und all das nur, weil Jesus Wunder tut!“ Mit diesem Klassiker weckt uns das Musikteam in den Tag. Anschließend begrüßt Shoshána die Kinder. Der Briefkasten wird nach wie vor dreimal täglich geleert und immer wieder gehen neue Hinweise zum geheimnisvollen Zitronendieb ein.
18. Juli 2019
Heute gibt es zum Mittagessen Nudeln mit einer leckeren Sahnesauce. Während wir das herrliche Essen genießen, passiert es plötzlich … König Nebukadnezar und seine Wachen platzen ohne Vorwarnung herein. Wütend und entschlossen verkündet der König, dass seine Wachen aus jedem Stamm einen Mitarbeiter gefangen nehmen werden. So schnell kann man gar nicht reagieren, da werden sie auch schon abgeführt. Einige besonders mutige Kinder versuchen noch hinterherzurennen, doch die Wachen lassen niemanden vorbei. Die Mitarbeiter wurden verschleppt. 
18. Juli 2019
Ein neuer Morgen, ein neuer Tag. Verschlafen kriechen die Stämme Israels aus ihren Zelten. Beim Frühstück geht es heute etwas ruhiger zu. Manch einer träumt noch ein bisschen vor sich hin, während er sich die Zimties schmecken lässt.
17. Juli 2019
Nach dem Mittagessen haben die Löwen aus Juda, Team Lila, Spüldienst. Sie legen ein ordentliches Tempo vor – von der Mittwochsmüdigkeit ist hier nichts zu merken. Die Kinder genießen die freie Zeit nach dem Mittagessen. Gad und Dan haben sich heute schon mal für die Abend-Snacktime verabredet. Es entstehen neue Freundschaften, auch über die Stammesgrenzen hinaus. Das ist richtig schön zu beobachten. Manche Kinder besuchen in der Mittagspause die Kreativoase oder bauen an ihren Projekten weiter. Und ja, einige sind inzwischen doch ein bisschen müde und chillen heute etwas länger in ihren Hängematten.
17. Juli 2019
Heute Morgen wurden einige von uns, von einem surrenden Geräusch geweckt. Manche vermuteten eine Libelle oder eine Wespe im Zelt. Es war jedoch ein fleißiger Mitarbeiter des Medienteams der in Zusammenarbeit mit seiner Drohne den Sonnenaufgang gefilmt und fotografiert hat. Morgens ist immer eine ganz besondere Stimmung im Camp, die perfekte Motivation, um aus dem warmen Schlafsack zu klettern. Manche nutzen auch die eiskalte LöhCamp Dusche um richtig wach zu werden, Respekt.
16. Juli 2019
Heute Morgen werden wir von der Sonne geweckt – was für eine schöne Überraschung! An die kühlen Nächte haben wir uns inzwischen schon ein bisschen gewöhnt. Es hilft enorm, wenn nur noch die Nasenspitze aus dem Schlafsack herausschaut. Langsam kriechen auch die Kinder aus ihren Zelten. Heute ist ein schöner Tag. Wir kennen uns inzwischen schon etwas besser, die Abläufe werden vertrauter und alle freuen sich auf einen spannenden neuen Tag in Babylon. Nachdem Frühstück ertönt die Trompete vom Stadttor in Babylon. Ahu kann ja sogar Trompete spielen, das wussten wir noch gar nicht. Für die Kinder ist dies das Zeichen sich zu sammeln in ihren Stämmen und gemeinsam zum Plenum ins große Zelt zu gehen. 
15. Juli 2019
Nach dem Mittagessen bilden sich lange Schlangen vor dem Kiosk. Hier kann man sich eine bunte Tüte zum Nachtisch kaufen – schließlich sind auch diese „Vitamine“ wichtig. Im Camp herrscht ein fröhliches Gewusel. Die Kinder erkunden das Gelände, spielen miteinander und verschönern ihre Zelte, die mit jeder Stunde gemütlicher werden.
15. Juli 2019
Montag - Vormittag
14. Juli 2019
Sonntag - Einstieg
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